Hinweis: Während unsere beliebtesten Anleitungen ins Deutsche übersetzt wurden, sind einige Anleitungen nur auf Englisch verfügbar.

Best Practices für E-Mail-Kampagnen

Wie Sie Ihre E-Mail-Kampagne verfassen und gestalten, hängt von Ihrer Marke und Ihren Zielen ab. Diese Anleitung enthält allgemeine Tipps und bewährte Verfahren, die Ihnen helfen, erfolgreiche Kampagnen zu senden – unabhängig davon, wie Sie persönlich Erfolg definieren.

Betreffzeile und Vorschautext

Ihre Betreffzeile und Ihr Vorschautext sind der erste Eindruck, den Sie hinterlassen, und können jemanden zum Öffnen und Lesen Ihrer E-Mail inspirieren. Gehen Sie sicher, dass Sie diesen Text anregend und überzeugend formulieren. Denken Sie über den Nutzen für den Leser nach: Was braucht es, damit es sich für den Leser lohnt, auf Ihre Nachricht zu klicken und Ihre Kampagnen zu lesen?

Experimentieren Sie mit verschiedenen Arten von Betreffzeilen und überprüfen Sie Ihre Analytics, um zu sehen, welche für Ihre Zielgruppe funktionieren. Hier sind einige Ideen:

  • Seien Sie spezifisch. „Wir eröffnen einen Laden in SoHo!“ ist besser als „Große Neuigkeiten!“
  • Bewerben Sie Verkaufsaktionen oder Rabatte.
  • Seien Sie klar und prägnant. Kurzer, fokussierter Text hilft Lesern, Ihre Botschaft zu verstehen.
  • Stellen Sie eine Frage, um Leser zum Öffnen der E-Mail zu ermutigen, um mehr darüber zu erfahren.
  • Verwenden Sie Emojis, damit Ihre E-Mail in einem vollen Posteingang hervorsticht.
  • Gehen Sie sicher, dass Ihr Text korrekt ist. Dies wahrt das Vertrauen Ihrer Abonnenten und kann Ihnen helfen, gesetzliche Anforderungen wie CAN-SPAM, CASL und PECR zu erfüllen. 

E-Mail-Inhalt

Beim Verfassen Ihrer Kampagne empfehlen wir Ihnen Folgendes:

  • Fassen Sie sich kurz und konzentrieren Sie sich auf ein Thema.
  • Beziehen Sie einen klaren Call-To-Action ein, wie z. B. einen Link zu Ihrer Website oder einem Produkt, das Sie verkaufen. Fragen Sie sich: Was ist die wichtigste Reaktion, die ich bei jedem Leser meiner Kampagne erreichen möchte?
  • Achten Sie auf einen einheitlichen Markenaufbau. Verwenden Sie die gleiche Sprache und denselben Tonfall wie auf Ihrer Website.
  • Fügen Sie einen Link zu Ihrer Website hinzu, z. B. einen Text-Link oder einen Button. Website-Logos verlinken automatisch auf Ihre Website.

Stil

Wenn Sie Ihren Stil einfach halten, können sich Ihre Leser auf Ihre Inhalte und Botschaften konzentrieren. Hier sind einige Vorschläge:

  • Verwenden Sie Farbakzente, um die Aufmerksamkeit auf Ihren Call-To-Action zu lenken, z. B. einen Button in einer auffälligen Farbe.
  • Eine helle Hintergrundfarbe mit dunklem Text ist in der Regel am einfachsten zu lesen.

Wir haben mehrere Anleitungen zu den Themen Stil und Design. Während diese sich auf Webdesign konzentrieren, gelten die meisten Tipps auch für E-Mail-Kampagnen:

Bilder

Bilder können eine großartige Möglichkeit sein, den Ton anzugeben und das Interesse der Leser zu wecken. Befolgen Sie beim Hinzufügen von Bildern die folgenden Richtlinien:

  • Der Name Ihres Bildes wird zu dessen Alternativtext, gehen Sie also sicher, dass der Dateiname das Bild kurz beschreibt. Siehe unsere Tipps für Alternativtexte.
  • Verwenden Sie ausschließlich das JPG-, GIF-, oder PNG- Format.
  • Verwenden Sie ausschließlich Buchstaben, Zahlen, Unterstriche und Bindestriche im Dateinamen
  • Für bestmögliche Ergebnisse empfehlen wir Bilddateien mit einer Dateigröße von weniger als 500 KB, auch wenn das individuelle Upload-Limit 20 MB pro Bild beträgt.
  • Fügen Sie Text hinzu, um Ihre Botschaft zu vermitteln. Einige E-Mail-Anbieter blenden Bilder möglicherweise aus, weshalb Sie Text zu Ihrer Kampagne hinzufügen sollten, der Ihre Nachricht vermittelt, auch wenn das Bild fehlt.
  • Die Bildauflösung ist auf 60 MP (Megapixel) begrenzt.
  • Wenn ein Abschnitt mehrere Bilder enthält, empfehlen wir Ihnen, Bilder mit den gleichen Abmessungen zu verwenden.  
Tipp: Das in E-Mail-Kampagnen integrierte Responsive Design passt basierend auf dem Bildschirm des Besuchers automatisch die Größe Ihrer Bilder an.

Mailinglisten

Es ist verständlich, so viele Benutzer wie möglich zu Ihrer Liste hinzufügen zu wollen, aber die besten Ergebnisse erzielen Sie bei Personen, die sich freiwillig anmelden und sich an Ihren Inhalten erfreuen. Das Hinzufügen von Personen ohne deren Erlaubnis ist störend, und kann dazu führen, dass Filter Sie als Spam kennzeichnen und unter Umständen gegen rechtliche Einschränkungen, wie z.B. CAN-SPAM, CASL oder PECR, verstoßen.

Eine gesunde Mailingliste hat niedrige Abmelderaten und enthält keine ungültige, falsch formatierte oder gefälschte Adressen. Befolgen Sie diese Tipps, um Ihre Mailingliste so gesund wie möglich zu halten:

  • Fügen Sie Bereiche auf Ihrer Website hinzu, in denen sich Personen für Ihre Newsletter anmelden können.
  • Verwenden Sie niemals eine Mailingliste, die Sie gekauft oder erhalten haben, weil diese Abonnenten noch nicht zugesagt haben, dass sie Ihre E-Mail erhalten möchten.
  • Wenn Sie von Ihren Benutzern verlangen, dass Sie eine E-Mail-Adresse angeben, bevor Sie Ihre Inhalte sehen oder herunterladen können, geben Sie möglicherweise gefälschte E-Mail-Adressen an.
  • Beim Exportieren einer Mailingliste von einem anderen Anbieter, wie z. B. MailChimp, sollten Sie sicherstellen, dass diese nur aktive, interessierte Abonnenten enthält. Bevor Sie diese Mailingliste in E-Mail Marketing importieren, entfernen Sie abgemeldete E-Mail-Adressen (einschließlich „überschüssige“ und „bereinigte“ Adressen) aus der Liste.
  • Wenn Sie Ihre Liste seit langem haben, kann sie eine Reihe von alten oder stillgelegten e-Mail-Adressen enthalten. Sie sollten in Betracht ziehen, eine E-Mail mit einer Einladung an Ihre Benutzer zu senden, um sich für eine neue Liste anzumelden, und dann die alte Liste löschen. Dadurch wird sichergestellt, dass Benutzer, die nicht mehr an Ihrem Inhalt interessiert sind, diesen nicht erhalten.
  • Gehen Sie regelmäßig Ihrem Mailverteiler durch und löschen Sie alle E-Mail-Adressen, die offensichtlich gefälscht, ungültig oder Duplikate sind. Selbst wenn Sie die Best Practices befolgen, können Sie ungültige Anmeldungen von Spambots, von Personen, die dies unbeabsichtigt tun, und von Personen erhalten, die versuchen, Ihnen unangemessene oder unerwünschte Informationen zu senden.
  • Wenn Sie eine große Liste haben, die nicht gut funktioniert, verwenden Sie einen Service zum Aufräumen der Liste, wie BriteVerify oder ZeroBounce.
Hinweis: Die Fehlerbehebung für den Inhalt eines Mailverteilers liegt außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Squarespace-Supports. Wenn Sie eine Upload fehlgeschlagen-Meldung sehen, überprüfen Sie die obigen Punkte und bearbeiten Sie Ihren Verteiler, um sicherzustellen, dass er in gutem Zustand ist. Denken Sie daran, dass Sie keine Kampagnen an Personen senden sollten, die nicht ihr Einverständnis erklärt haben, E-Mails von Ihnen zu erhalten.

Abmeldelink

Vergewissern Sie sich, dass die Abmelden-Option gut sichtbar und benutzerfreundlich ist.

Es ist nicht nur erforderlich, eine Option zum Abmelden bereitzustellen, sondern auch schlau. Abonnenten melden sich aus einer Vielzahl von Gründen ab und nicht unbedingt, weil ihnen der Inhalt nicht zusagt. Möglicherweise erhalten sie Ihren Newsletter bereits unter einer anderen Adresse oder möchten eine Auszeit von sämtlichen Newsletter-Abos. Wenn Sie die Abmeldung einfach gestalten, ist es wahrscheinlicher, dass sich Ihre Abonnenten zu einem späteren Zeitpunkt wieder anmelden.

Wenn Sie den Abmeldelink ausblenden, ist es darüber hinaus möglich, dass Sie als Spam gemeldet werden, was die Wahrscheinlichkeit erhöhen könnte, dass zukünftige Kampagnen für andere Abonnenten als Spam markiert werden.

Tipp: Mehr dazu erfahren Sie unter Abmeldungen von Email-Kampagnen.

Offizielle Adresse

Achten Sie darauf, dass der Name und die Adresse der Firma, die in der Fußzeile angegeben werden, eine gültige Postanschrift sind. Dies wird von Antispam- und Datenschutzgesetzen wie CAN-SPAM verlangt. Damit wird auch die Glaubwürdigkeit bei Kunden aufgebaut und kann helfen, dass Ihre Kampagne von Filtern nicht als Spam gekennzeichnet wird.

Weitere Informationen dazu, einschließlich die Vorgehensweise, falls Sie noch keinen Firmennamen oder keine Firmenadresse haben, finden Sie unter Ihr Firmenname oder Ihre Firmenadresse hinzufügen.

Spamfilter vermeiden

Wenn eine E-Mail in einem Spam-Ordner landet oder gar nicht erst zugestellt wird, bekommt der Leser sie nie zu Gesicht. Hier sind unsere wichtigsten Tipps, damit Ihre Kampagne auch im Posteingang Ihrer Leser landet:

  • Verifizieren Sie Ihre E-Mail-Adresse.
  • Verwenden Sie eine benutzerdefinierte E-Mail-Adresse und verifizieren Sie deren Domain.
  • Schließen Sie nur Personen ein, die bestätigt haben, dass diese Ihre Kampagnen erhalten möchten.

Mehr dazu erfahren Sie unter Spamfilter vermeiden.

Machen Sie sich mit Ihren gesetzlichen Anforderungen vertraut

Überprüfen Sie alle Anti-Spam- und Datenschutzgesetze für Ihr Land und das Land von Personen, an die Sie Kampagnen senden, wie z. B. CAN-SPAM, CASL oder PECR. Ein Verstoß gegen diese Gesetze kann zu Gebühren und sonstigen Strafen führen.

Weitere Tipps

  • Denken Sie an andere E-Mails, die Ihre Abonnenten von Ihnen erhalten, wie z. B. E-Commerce-Benachrichtigungen. Achten Sie darauf, dass Ihr Tonfall und Ihr Markenaufbau in all Ihren Nachrichten einheitlich sind.
  • Nachdem Sie eine Kampagne gesendet haben, prüfen Sie deren Performance und vergleichen Sie sie mit früheren Kampagnen. Im Laufe der Zeit werden Sie lernen, was für Ihre Zielgruppe am besten funktioniert.
  • Senden Sie immer eine Test-E-Mail, bevor Sie Ihre Kampagne senden. Wenn möglich, senden Sie den Test an mehrere Personen, um deren Feedback einzuholen.
  • Ziehen Sie in Betracht, einen A/B-Test zu erstellen, um zu sehen, welche Inhalte für Ihre Abonnenten am besten geeignet sind.
  • Experimentieren Sie mit dem Zeitpunkt, zu dem Sie Ihre Kampagnen versenden. Schauen Ihre Abonnenten beispielsweise gleich nach dem Aufstehen in Ihren E-Mail-Posteingang? Oder vor dem Schlafengehen? Verhalten sie sich unterschiedlich, je nachdem ob E-Mails werktags oder am Wochenende gesendet werden? Verfolgen Sie Ihre Analytics für jede Kampagne, um zu sehen, was am besten funktioniert.
  • Verwenden Sie Tags zum Zusammenführen von E-Mails, um personalisierte Inhalte für jeden Abonnenten hinzuzufügen, wie z. B. ihre Namen. Dank der Personalisierung fühlen sich Ihre Kampagnen weniger generisch an, was zu einer höheren Geöffnet-Rate führen kann.
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